Innovation

Innovation, Passion, Philosophie und Ziele

Innovativ sein heißt Fehler machen, sich stetig weiterbilden und „outside the box“ denken. Doch was ist unsere Innovation, unsere Philosophie? Wieso setzen wir uns dafür ein? Warum machen wir uns nicht ein bequemes Leben im Schutze der Sicherheit? Auf dieser Seite definiere ich unsere Ziele, unsere Philosophie und unsere transformativen Ideen.

Philosophie, eine Betrachtung des Lebens aus der Sicht von Nico Zocher

Wieso sind wir hier? Natürlich ist das eine Frage, die ins Nichts führt, es gibt nicht wirklich einen Grund. Man könnte jetzt natürlich Gründe erfinden, die uns das wohlige Gefühl von „Sinn“ geben könnten, doch eine einfache Antwort auf so eine komplexe Frage war mir noch nie genug. Wir wissen es nicht, wir haben echt keine Ahnung. Und es ist auch nicht wichtig, wieso wir hier sind, es ist nun einmal so. Doch was machen wir mit der Zeit die wir hier haben?

Wir könnten uns der puren Freude hingeben, was sinnvoll erscheint. Doch wie kann man diese Freude denn genießen, wenn man durchgehend mit der Tatsache der Umweltzerstörung konfrontiert wird? Es gibt bestimmt viele Menschen, die diese Realität entweder nicht wahrnehmen oder ausblenden. Doch sich in Traumrealitäten zu flüchten, war mir dann auch nichts. Also entschied ich mich dazu etwas zu ändern, natürlich kann ich alleine die Welt nicht von einen auf den anderen Tag zu einem besseren Ort machen, doch ich kann es wenigstens versuchen. Oder wie Elon Musk einmal sagte:

When something is important enough, you do it even if the odds are not in your favor.

Elon Musk

So, ich habe noch keinen Führerschein, meine Brille ist 8 Jahre alt und zerfällt schon, und mein Startkapital ist nicht wirklich hoch. Kurz gesagt: „the odds are truly not in my favor“. Aber das hält mich nicht davon ab dieses Projekt am Laufen zu halten und mich meiner Selbstständigkeit zu widmen.

Die Innovation, die einen neuen Wirtschaftszweig in der Industrie eröffnet

Unsere Wirtschaft hat schon so einige Macken. Wir sind in die Industrialisierung gekommen und Schwupps sind wir hier, es ging alles so schnell. Wir konsumierten und konsumierten und konsumierten… Unsere Wirtschaft ist auf grenzenlosen Konsum ausgelegt. Dass das nicht wirklich gesund für unseren Planeten ist, haben immer noch nicht alle begriffen. Nun gut, manche haben es begriffen, aber es war ihnen schlicht egal. Wiederum Andere haben auch verstanden, dass es so nicht weitergehen kann und haben sich aufgemacht, eine Lösung zu finden. Der „Antikapitalismus“ ist einer dieser Ideen, die daraus entstanden sind. Doch in der Praxis ist er eher weniger erfolgreich. Die Gemeinwohlökonomie klingt eher nach einem Konzept, welches sich durchsetzen könnte. So, da sind wir, im Wandel der Zeit. Dann lasst uns mal die Gemeinwohlökonomie anstoßen! Was daran die Innovation ist? Wir bewegen uns in einem Bereich, der so stark von dem Konsumgedanken geprägt ist, dass wir Gefahr laufen der Konsummaschinerie zum Opfer zu fallen, doch das lässt sich leicht verhindern. Wir verwerten das, was andere als Müll betrachten und sehen es als etwas wertvolles an. Jedes Bauteil, jedes Stück Plastik und jedes Gerät hat einen Wert. Diesen Wert zu bewahren ist unser oberstes Gebot. Doch bei so viel Elektroschrott der in ganz Deutschland anfällt, gibt es ein kleines logistisches Problem. Doch auch dieses lässt sich lösen, das Schlagwort hierbei heißt „kommunale Kreislaufwirtschaft“. Ein dezentrales städtebezogenes System könnte das logistische Problem überwinden und in jeder Stadt ein Nachhaltigkeitszentrum für das Retten von Rohstoffen entstehen lassen.

Jetzt ist es an uns diese Idee als Pilotprojekt in Dresden zu starten. Wenn es Erfolg hat (und es wird Erfolg haben!) kann es auch auf andere Städte ausgeweitet werden. Wie immer gilt die Regel:

Failure is an option here. If things are not failing you are not innovating.

Elon Musk

Was sind also unsere Ziele ?

  • Aufbau eines kommunalen Systems zur Rettung von Elektronik
  • Strukturen zur Durchsetzung des von der EU beschlossenen „Right to repair“ Gesetzes schaffen
  • Erforschung von der Wirtschaftlichkeit des Gesamtkonzeptes
  • Verbraucherschutzinformationen erarbeiten und bereitstellen
  • Automatisierung von Reparatur- und Prüfverfahren entwickeln und für jeden zugänglich machen
  • Sensibilisierung für die Themen „Reparatur“ und „geplante Obsoleszenz
  • Reparaturen wirtschaftlicher gestalten

Du hast Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreib uns! Wie du siehst ist das Projekt stetig im Wandel und wartet nur darauf, von seinen Fehlern befreit zu werden!